Wohin wir schauen spielt eine Rolle Teil 2


Suche nach guten Tatsachen und mache sie zu guten Erfahrungen


Zu den guten Tatsachen gehören positive Ereignisse – wie das Abarbeiten einer Reihe von E-Mails oder ein unerwartetes Kompliment – und positive Aspekte der Welt und von dir selbst. Die meisten guten Dinge sind gewöhnlich und relativ klein, aber dennoch real. Wir betrachten die Welt nicht durch eine rosarote Brille, sondern erkennen einfach etwas, das tatsächlich wahr ist.

Wenn wir etwas Gutes bemerken – entweder etwas, das gegenwärtig existiert oder etwas, das in der Vergangenheit geschehen ist –, dann sollten wir uns auch gut fühlen. Oft im Leben geschieht etwas Gutes – die Blumen blühen, jemand ist freundlich zu uns, ein Ziel wurde erreicht –, und wir wissen es, aber wir fühlen es nicht. Lass dich dieses Mal wirklich vom Guten berühren.

Genieße die Erfahrung wirklich

Meistens ist eine gute Erfahrung nur leicht spürbar, und das ist in Ordnung. Aber versuche, für 20 oder 30 Sekunden nacheinander dabeizubleiben, anstatt dich von etwas anderem ablenken zu lassen.Entspanne und öffne dich der Erfahrung, lass deinen Geist davon erfüllt sein, überlass die Erfahrung dem Körper. (Aus meditativer Sicht ist das eine Form der Konzentrationspraxis – für ein Dutzend Sekunden oder mehr –, während der du dich in eine positive Erfahrung vertiefst.) Je länger etwas in der Aufmerksamkeit gehalten wird und je stimulierender es emotional ist, desto mehr Neuronen werden aktiviert und vernetzen sich und desto stärker wird die Spur in der eigenen Erinnerung.

In dieser Praxis haftest du nicht an positiven Erfahrungen an, weil das ganz sicher zu Anspannung und Enttäuschung führen würde. In Wirklichkeit tust du genau das Gegenteil: Indem du die guten Erfahrungen aufnimmst, fühlst du dich innerlich erfüllt und nicht mehr so zerbrechlich und bedürftig. Dein Glück wird unbedingter, zunehmend in einer inneren Fülle gegründet und nicht von äußerlichen Bedingungen abhängig.